BewegungGesundheit

Einbeinstand als wirksame Basisübung gegen Knickfüße

Bringen Sie Ihre Fersen ins Lot!

Der Einbeinstand ist eine grundlegende Übung zur Korrektur des Knickfußes und weiterer Fehlstellungen. Die Fersen sollen aufrecht sein, und dabei weder zu stark nach innen noch zu stark nach außen gedreht. Bei vielen Menschen mit Knickfüßen zeigt sich auch an den Beinen ein Knick, das bedeutet eine Fehlbelastung bei jedem Schritt. Erst wenn die Fersen wieder gerade im Lot ausgerichtet und nicht mehr nach innen weggeknickt sind, können sich weitere Übungen gegen Fußfehlstellungen sinnvoll anschließen.

Der Einbeinstand

In der Ausgangsposition für den Einbeinstand stehen Sie aufrecht, am besten nahe an einer Wand. Überprüfen Sie den Fuß-Boden-Kontakt Ihrer Füße sowie die Ausrichtung der Ferse und des Beines. ­

Heben Sie den linken Fuß an und bleiben Sie auf dem rechten Bein stehen, immer noch ohne einzuknicken. Wenn Sie leicht wackeln, ist das nicht schlimm. Wenn Sie jedoch zu unsicher stehen und die korrekte Position beim Einbeinstand nicht halten können, stützen Sie sich an der Wand ab. ­

Verankern Sie Ihren Standfuß fest im Boden und werden Sie groß. Zehen nicht einkrallen, sondern bitte locker lassen.

Wichtig beim Einbeinstand: Die Zehen bleiben locker und krallen sich nicht am Boden fest.
Bildnachweis: GU/Manuel Ringlstetter

Bleiben Sie in dieser Position für ­30 Sekunden. Nach einer Pause wiederholen Sie die Übung und zwar dreimal pro Fuß. Wenn Sie sicher stehen, können Sie den Einbeinstand auch auf einer instabilen Unterlage üben. So wird die Übung anspruchsvoller.

Veröffentlicht am 28.1.2022

Veröffentlichungsdatum

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