Forschung

Gesunde Langlebigkeit

Können wir das Altern aufhalten? Gibt es ein Rezept für gesunde Langlebigkeit? Ist Verjüngung möglich? Ja, sagt die Wissenschaftsjournalistin und TV-Moderatorin Nina Ruge.

Können wir das Altern aufhalten? Ja, sagt die Wissenschaftsjournalistin und TV-Moderatorin Nina Ruge.

Nach zwei umfassenden Büchern zum Thema Longevity, zu Deutsch Langlebigkeit, hat sie sich tief in die Materie eingearbeitet und zahlreiche Expertenstimmen eingefangen, die dem “Cowboymarkt der Langlebigkeit” mit wissenschaftlicher Grundlagenforschung begegnen. Der aktuelle Forschungsstand zur Langlebigkeit ist komplex, für Nicht-Mediziner teilweise kaum verständlich. Und dennoch unglaublich spannend. Für jeden von uns, egal welchen Alters!

Umso glücklicher sind wir, dass wir Nina Ruge als Autorin und Host für diese Plattform gewinnen konnten. Sie wird uns an genau dieser Stelle regelmäßig abholen, um uns spannend und verständlich formuliert auf eine Tour durch den Dschungel an Studien und Erkenntnissen zur Langlebigkeit zu leiten, neue Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel zu beleuchten und uns letztlich dabei zu helfen, den Aufbau und die Funktionen unseres Körpers immer besser kennenzulernen und zu verstehen.

Denn Fakt ist: Wie und mit was wir unseren Körper behandeln, hat einen direkten Einfluss auf die Länge unseres (gesunden) Lebens.

Im Video erklärt Nina Ruge, was sie antreibt, gemeinsam mit VITALISSIMO diese Rubrik für Sie zu gestalten.

Grundlagen gesunder Langlebigkeit

Sie hieß Jeanne Calment, war Französin und ist mit einer Lebensdauer von 122 Jahren und 164 Tagen der älteste Mensch, von dem wir aktuell wissen. Ohne tödliche Krankheiten und sonstige Katastrophen sind somit durchaus 120 Jahre drin. Was verhindert also ein gesundes hohes Alter, oder gar ewiges Leben?

Keine einfache Frage, denn der Prozess des Alterns ist vielschichtig. Sein Ursprung liegt in unseren Zellen. Zeit ihres (und letztlich unseres) Lebens haben sie drei Hauptaufgaben: erneuern, Energie erzeugen und entgiften. Diese sogenannten “Zellkompetenzen” lassen mit der Zeit nach, versagen am Ende gar. Die damit verbundene stetige Abnahme unserer Körperfunktionen bezeichnet man als “primäres Altern”

Dann haben Alterskrankheiten wie Alzheimer, Schlaganfall, Arthrose, Herzinfarkt ein leichtes Spiel. Ob und wann diese unseren Körper und Geist schachmatt setzen können, bestimmen zu einem großen Teil wir selbst. Ein bewusster persönlicher Lebensstil kann das “primäre Altern” deutlich verlangsamen und damit das "sekundäre Altern" weit in die Zukunft verschieben. “Der schleichende Funktionsverlust der Zellen unseres Körpers lädt sozusagen Krankheiten dazu ein, sich in uns breitzumachen und uns irgendwann umzubringen”, beschreibt es Nina Ruge in ihrem Buch “Altern wird heilbar”. 

Das “primäre Altern” erforschen, dem “sekundären Altern” entgegentreten – das ist im Grunde der Kern der Forschung zu gesunder Langlebigkeit. Und so landen wir wieder hier und leiten ein zu einer Fülle an Themen, die wir Ihnen möglichst verständlich näherbringen wollen.

Gesunde Langlebigkeit mit Nina Ruge

Da wir davon ausgehen, dass Sie, liebe Leserinnen und Leser, keine ausgewiesenen Expert:innen für gesunde Langlebigkeit sind, starten wir mit den Basics: den bereits erwähnten “drei Zellkompetenzen” und der “epigenetischen Uhr”. Letztere ist ein wirklich spannendes Messinstrument für das “wahre”, also das biologische Alter, und stark von Umweltfaktoren sowie dem persönlichen Lebensstil abhängig. 

Weil es Nina Ruge stets genau wissen will, hat sie selbst auf ihre “epigenetische Uhr” geschaut - mit Gelassenheit, denn eigentlich hält sie ihren Lebensstil für “ziemlich gut”. Sie ernährt sich vegetarisch und weitestgehend zuckerfrei, treibt regelmäßig Sport. Wäre da nicht der Stress, der immer mal wieder auf einem zu hohen Level fährt.

Ob uns Nina ihr epigenetisches Alter verraten wird, erfahren Sie in Kürze hier...

Veröffentlicht am 30.06.2021

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