Forschung

Spermidin

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Veröffentlicht am 13.09.2021

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Better Aging: Die körpereigene Substanz hält uns lange gesund

Die Substanz mit dem ungewöhnlichen Namen kommt in nahezu allen Zellen unseres Körpers vor. Wissenschaftler und Mediziner interessiert Spermidin sehr, denn diese körpereigene Substanz steht ganz am Anfang eines wichtigen zellreinigenden Prozesses, der Autophagie. Er trägt wesentlich dazu bei, dass Zellen lange funktionsfähig bleiben. Aber auch gesundheitsbewusste Menschen kennen Spermidin und greifen in ihrer täglichen Ernährung gerne darauf zurück: Der Stoff gilt als vielversprechender Kandidat für die Vorbeugung und Behandlung altersbedingter Erkrankungen.

Spermidin verbessert die Gedächtnisleistung

Im Jahr 2016 wurde dem Japaner Yoshinori Ohsumi der Nobelpreis für Medizin verliehen. Das Nobelkomittee honorierte seine Pionierarbeiten zur Erforschung der Autophagie. Spätestens jetzt erkannte man die enorme Bedeutung der Zellerneuerung für die Gesundheit des Menschen.

Dass der Autophagie-Auslöser Spermidin hierbei eine entscheidende Rolle spielt, wurde schließlich in einer Studie an der Berliner Charité eindrucksvoll gezeigt. Die Teilnehmenden ab 60 Jahren gaben an, nicht mehr so gut denken und erinnern zu können wie früher – ein Risikofaktor für die Entstehung einer Demenz.

Die Teilnehmenden wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und bekamen täglich einen Weizenkeimextrakt mit hohem Spermidingehalt oder ein Placebo ohne Spermidin. Bereits nach drei Monaten verbesserte sich die Merkfähigkeit bei der Gruppe, die täglich Spermidin eingenommen hatte, während sie bei den Personen ohne Spermidin unverändert blieb oder sogar nachließ.

Der Weizenkeimextrakt, der die Gedächtnisleistung in der Charité-Studie verbesserte, ist inzwischen unter dem Handelsnamen spermidineLIFE® (mit hohem Spermidingehalt) in Apotheken verfügbar.

Spermidin wirkt auf unsere Merkfähigkeit und die Prävention von altersbedingter Vergesslichkeit ein. Bildnachweis: Stocksy_Studio-Firma

Spermidin verbessert viele Zell- und Körperfunktionen

Über zehntausend wissenschaftliche Studien gibt es bislang zu Spermidin. Inzwischen vermutet man eine große Bandbreite an positiven Auswirkungen von Spermidin auf unseren Körper.

Wichtige Einsatzgebiete von Spermidin:

  • für ein funktionierendes Herz-Kreislauf-System,
  • für ein abwehrstarkes Immunsystem,
  • für Nerven und ein leistungsstarkes Gehirn.

Neben der Wirkung auf unsere Merkfähigkeit und die Prävention von altersbedingter Vergesslichkeit, belegen bisherige Ergebnisse positive Effekte auf die Gesundheit des Herz-Kreislauf- und des Immunsystems. Grundlage ist dabei die Autophagie als Zellreinigungs und –recycling Mechanismus. Erst gesunde und leistungsstarke Zellen ermöglichen, dass auch wir gesund und leistungsstark bleiben.

Höhere Lebenserwartung durch Spermidin

Zusätzliche Erkenntnisse zur Bedeutung von Spermidin für unsere Gesundheit kommen aus dem Feld der Altersforschung. Zwei unabhängige Teams renommierter Altersforscher sehen Spermidin unter den Top-Kandidaten möglicher „Better-Aging“-Substanzen.

Seit einigen Jahren ist bekannt, dass Spermidin sich nicht nur positiv auf die Zellgesundheit auswirkt, sondern auch die Lebenserwartung insgesamt erhöhen kann. Eine besonders aussagekräftige Untersuchung zur Lebensverlängerung durch Spermidin basiert auf Langzeitdaten von über 20 Jahren. Die Studien zeigten, dass eine spermidinreiche Ernährung das Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden, reduziert. Zudem war die Lebensdauer dank spermidinreicher Kost verlängert – durchschnittlich um mehr als fünf Jahre!

Spermidin regt die Zellreinigung (Autophagie) an. Viele der gesund erhaltenden Auswirkungen von Spermidin lassen sich damit erklären, dass über das umfassende Abbau- und Recyclingprogramm der Autophagie die Zellen besser und länger funktionieren. Die Autophagie beseitigt sich anreichernde Ablagerungen, die zelluläre Prozesse stören oder uns besonders im Alter krank machen, und gewinnt daraus sogar noch Energie.

Gesund älter werden: Spermidin gilt als vielsprechender Wirkstoff zur Vorbeugung und Behandlung altersbedingter Erkrankungen. Bildnachweis: iStock/Rawpixel

So wird unser Körper mit Spermidin versorgt

Ein junger Körper ist noch ausreichend mit Spermidin versorgt. Ihm stehen gleich drei Spermidin-Quellen zur Verfügung:

  • Aufnahme über die Nahrung,
  • Produktion in den Körperzellen selbst,
  • Produktion durch die körpereigene Darmflora.

Beim Altwerden verliert unser Körper aber immer mehr seine Fähigkeit, selbst das benötigte Spermidin herzustellen. Tatsächlich sinkt die Spermidin-Konzentration bereits ab einem Alter von 30 bis 40 Jahren kontinuierlich ab.

Wir können dem entgegenwirken, indem wir besonders spermidinhaltige Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel zu uns nehmen.

Ein Ernährungsplan mit Spermidin

Bekannte Spermidin-Lieferanten sind Weizenkeime, grüner Pfeffer, Blumenkohl, Brokkoli, Pilze wie Shiitake und verschiedene Käsesorten. Etwas exotischer, aber ebenfalls hohe Konzentrationen erreichend, sind vergorene Sojabohnen (japanische Spezialität namens „Natto“), Amaranth und Durian-Früchte.

Der tatsächliche Spermidin-Gehalt in Lebensmitteln hängt allerdings von mehreren Bedingungen ab. So variiert er beispielsweise zwischen verschiedenen Sorten einer Pflanzenart. Auch das Anbaugebiet und die Kulturbedingungen haben große Auswirkungen wie auch Lagerung und Verarbeitung. Oft sind die maßgeblichen Faktoren nicht bekannt. Eine Analyse von 50 deutschen Käsesorten ergab beispielsweise, dass einige viel, andere hingegen kaum Spermidin enthielten.

Eine hohe Versorgung kann durch eine gezielte Nahrungsergänzung mit Spermidin sichergestellt werden. Produkte aus der Apotheke garantieren einen festgelegten Spermidingehalt, wobei die Wirksamkeit und Verträglichkeit von spermidineLIFE® (mit hohem Spermdidingehalt) bereits im Rahmen klinischer Studien untersucht wurden.

Übrigens: Der Name Spermidin…

Bereits im 17. Jahrhundert fand man mithilfe erster Mikroskope bislang unbekannte Kristalle in der Samenflüssigkeit, was den Namen „Spermidin“ prägte. Erst lange Zeit später konnte die Substanz Spermidin isoliert werden – von der man inzwischen weiß, dass sie auch in Pflanzen, Tieren und sämtlichen Zellen des Menschen zu finden ist.

Wollen Sie noch mehr erfahren? Dann hören Sie doch mal hier rein: https://spermidin.health/podcast/#zellfrisch-5

Veröffentlicht am 01.09.2021

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