Brennnesseltee – entgiftend und immunstärkend | Rezept

Heilwissen aus der Naturapotheke

Die Brennnessel (Urtica) ist eine seit jeher anerkannte Heilpflanze, die man in vielerlei Form anwenden kann. Der aus ihren Blättern zubereitete Brennnesseltee fördert beispielsweise die Harnsäureausscheidung und sorgt für das Durchspülen des Körpers. Auch andere Giftstoffe werden mit einer Kur mit Brennnesseltee schneller aus dem Körper geschwemmt. So hilft Brennnesseltee nicht nur bei entzündlichen Gelenkserkrankungen oder Harnwegsentzündungen. Er wirkt außerdem blutreinigend und wird daher auch bei unreiner Haut empfohlen. Wie Sie eine Teemischung aus frischen oder getrockneten Brennnesselblättern richtig dosieren, lesen Sie hier.

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten (mit Ziehen)
Für eine Tasse à 250ml

Zutaten und Zubereitung des Brennnesseltees

Für den Brennnesseltee brauchen Sie lediglich 2 EL frische Brennnesselblätter (oder 1 EL getrocknete Blätter).

Die Blätter gegebenenfalls kleinhacken oder fein schneiden, dann mit 1/4 l kochendem Wasser überbrühen.
Anschließend das Ganze 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen und vor dem Trinken abseihen.

Beim Pflücken frischer Spitzen der Brennnessel für Brennnesseltee, Salate oder Smoothies am besten Handschuhe tragen.
Bildnachweis: GU/Schuetz Anke

Wann und wie sollte man eine Trinkkur mit Brennnesseltee anwenden?

Die Brennnessel hat eine Vielzahl von hervorragenden Eigenschaften. Als Tee aufgebrüht helfen ihre Blätter bei:

  • Harnwegsentzündungen
  • allen entzündlichen Vorgängen im Körper wie beispielsweise Rheuma oder Gicht
  • zur Durchspülungs- oder Entschlackungstherapie wie z.B. im Rahmen einer Frühjahrskur
  • zur Blutreinigung
  • bei chronischen Hautausschlägen, beispielsweise Akne

Trinken Sie im Rahmen einer Kur über 3-4 Wochen täglich etwa 2–3 Tassen des frisch aufgebrühten Brennnesseltees.

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Wissenswertes über die Heilpflanze Brennnessel

Brennnesseln sind reich an Kieselsäure, anders gesagt Silizium. Kieselsäure ist ein wichtiger Baustoff für unsere Knorpel und Knochen, aber auch für Haut und Haare, den unser Körper nicht selbst herstellen kann. Übrigens, die Bioverfügbarkeit von Kieselsäure ist beim Genuss von Getränken oder Speisen, die Brennnesselblätter enthalten, ausgezeichnet.

Die Brennnessel sollte man als Heilpflanze anstatt als lästiges Unkraut betrachten.
Bildnachweis: GU/Ingo Storl

Junge Brennnesselblätter kann man im Frühling als erstes frisches Gemüse oder Salat zubereiten. Sie wirken basisch und kräftigen zudem das Immunsystem. Gerade die jungen Blätter enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. So finden wir in Brennnesseln mehr Eisen als in Spinat, sechsmal mehr Vitamin C als Zitronen, außerdem mehr Kalium, Magnesium, Kieselsäure und sogar Eiweiß als die meisten Gemüsearten.

Auch in etlichen basischen Teemischungen und Smoothies für den Frühling sind Brennnesselblätter eine wichtige Zutat.

Unser Tipp:
Wenn Sie immer nur die Spitzen der Triebe mit den obersten zwei bis vier Blättern ernten, wachsen ständig junge Blätter nach. So kann man bis zum ersten Frost täglich frische Brennnesselspitzen sammeln.

Veröffentlicht am 13.4.2022

Veröffentlichungsdatum

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Quellenverzeichnis

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