Süße Hirse mit Früchten: glutenfrei und basisch | Rezept

Gesund kochen in maximal 20 Minuten - so einfach geht's

Süßspeisen sind für viele von uns ein Soulfood, den wir auch bei basischer oder entzündungshemmender Ernährung keineswegs vermissen möchten. Das muss auch nicht sein, wenn man auf die richtigen Zutaten setzt! Nahrhaftes, glutenfreies Getreide und Früchte-Topping bilden in der Süßen Hirse eine harmonische Kombination, die den Körper nicht belastet.

Ob als Frühstück, Hauptspeise oder in kleinerer Portion als Dessert - Leckermäuler finden für die Süße Hirse sicher mehr als einen Platz auf dem Speiseplan. Übrigens: ein Spitzenkoch müssen Sie für diese basische Süßspeise nicht sein, sie gelingt auch Anfängern spielend leicht.

Zubereitungszeit: 20 Minuten
2 Personen
Nährwert pro Portion: 400 kcal, 13 g Eiweiß, 8 g Fett, 69 g Kohlenhydrate

Zutaten für die Süße Hirse

100 g Hirse
400 ml Milch (1,5 % Fett)
1 EL Rohrohrzucker
¼ TL gemahlene Vanille
50 g ungeschwefelte getrocknete Beerenmischung (z.B. Cranberrys und Kirschen)
1 EL gehackte Pistazienkerne

Zubereitung des Süßen Hirsebreis

  • In einem kleinen Topf die Hirse und die Milch aufkochen sowie mit Zucker und Vanille süßen.
  • Dann zugedeckt bei mittlerer Hitze unter Rühren ca. 15 Min. köcheln lassen.
  • Inzwischen die getrockneten Beeren in einem Sieb heiß abbrausen und gut abtropfen lassen.
  • Wenn die Süße Hirse gar ist, zum Servieren nochmals durchrühren und auf Schalen verteilen.
  • Anschließend die getrockneten Beeren und die Pistazienkerne darüberstreuen.

Unsere Tipps

Der besonders bei Kindern beliebte Milchreis kommt hier einmal mit gegarter Hirse als Süßspeise auf den Tisch. Hirse ist nämlich weniger säurelastig als Reis, zudem sorgen die stark basischen Trockenfrüchte für einen Ausgleich in der Säure-Basen-Bilanz.

Ganz nach Geschmack und individuellen Bedürfnissen lässt sich die Süße Hirse auch folgendermaßen abwandeln:

  • Pflanzenmilch statt Kuhmilch verwenden
  • eine zusätzliche Prise Zimt oder gehackte Mandeln on top
  • Rohrzucker durch alternative Süßungsmittel ersetzen, wie z.B. Agavendicksaft, Honig, Kokosblütenzucker
  • Statt der getrockneten frische oder tiefgekühlte Früchte verwenden, wie zum Beispiel Heidelbeeren, Cranberrys oder eine Beerenmischung mit roten Früchten

Der Süße Hirsebrei wird mit dem Früchte-Topping also nicht nur zum basischen Gericht, sondern ist zudem glutenfrei. Hirse enthält außerdem wichtige Nährstoffe wie Eisen und Magnesium und wird vor allem auch in der entzündungshemmenden Ernährung bei Gelenkkrankheiten empfohlen.

Seine fünf besten Tipps für einen gelungenen basischen Alltag verrät uns GU-Experte Professor Jürgen Vormann übrigens hier im Interview. Zudem stellt er leckere Rezepte aus der basischen 20-Minuten-Küche darin vor. Also gleich mal reinklicken!

Veröffentlicht am 28.4.2022

Veröffentlichungsdatum

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